Blackjack-Auszahlungen: 3:2 gegen 6:5 erklärt
Die Auszahlung bei einem natürlichen Blackjack (ein Ass plus eine beliebige Karte mit dem Wert 10 bei den ersten beiden Karten) ist eine der wichtigsten Kennzahlen am Blackjack-Tisch. Die beiden gängigsten Auszahlungsquoten sind 3:2 und 6:5, und der Unterschied zwischen ihnen hat erhebliche Auswirkungen auf deinen erwarteten Gewinn.
Vergleich der Auszahlungsquoten
Bei 3:2 bringt ein Einsatz von 10 € bei einem Blackjack einen Gewinn von 15 €. Bei 6:5 gibt es für denselben Einsatz nur 12 €. Dieser Unterschied von 3 € summiert sich schnell. Ein natürlicher Blackjack erscheint im Schnitt etwa einmal alle 21 Hände. Über 100 Hände mit je 10 € Einsatz bekommt ein Spieler also rund 4 bis 5 Naturals. Bei 3:2 bringen diese 15 € pro Hand, bei 6:5 nur 12 €. Das macht auf 100 Hände gerechnet einen Unterschied von rund 12 bis 15 € aus, noch ohne andere Regelanpassungen zu berücksichtigen.
Auswirkungen auf den Hausvorteil
Eine 6:5-Auszahlung beim Blackjack erhöht den Hausvorteil allein um etwa 1,39 Prozentpunkte. Damit verwandelt sich ein Spiel mit einem Hausvorteil von unter 0,5 % in eines mit über 1,8 %, was schlechter ist als viele Spielautomaten. Schau daher immer auf die Auszahlungsquote, bevor du dich ans Spiel setzt. Die Information findest du in der Regel auf dem Tischaufkleber oder in den Spielregeln. Wenn du keinen 3:2-Tisch findest, bieten manche Single-Deck-Spiele diese Quote an, auch wenn dort andere Regeln gelten, die separat bewertet werden sollten.