Was ist die Versicherung beim Blackjack?

Versicherung ist eine Seitenwette, die angeboten wird, wenn der Dealer ein Ass als offene Karte zeigt. Sie zahlt 2:1, falls der Dealer einen Blackjack hat. Du kannst bis zur Hälfte deines ursprünglichen Einsatzes auf Versicherung setzen.

Warum Versicherung in der Regel eine schlechte Wette ist

Versicherung kostet die meisten Spieler auf Dauer Geld. Damit sich die Versicherung lohnte, müsste der Dealer in etwa einem von drei Fällen eine Zehnerkarte als zweite Karte haben, also rund 33 Prozent der Zeit. Tatsächlich machen Zehnerwerte aber nur etwa 30,8 Prozent eines Standarddecks aus. Diese Differenz ergibt einen Hausvorteil von etwa 5,9 Prozent in einem typischen Spiel mit 8 Decks.

Even Money

‘Even Money’ wird angeboten, wenn du einen natürlichen Blackjack hast und der Dealer ein Ass zeigt. Nimmst du Even Money an, erhältst du garantiert eine Auszahlung von 1:1, anstatt das Risiko einzugehen, dass es zu einem Unentschieden kommt, falls der Dealer ebenfalls einen Blackjack hat. Mathematisch ist das identisch mit dem Abschluss einer Versicherung bei einer Blackjack-Hand. Die Grundstrategie empfiehlt, sowohl Versicherung als auch Even Money in nahezu allen Standardspielen abzulehnen. Der langfristige Kostennachteil überwiegt den kurzfristigen Sicherheitsgewinn bei Weitem.

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