Was ist eine Lay-Wette?
Eine Lay-Wette bedeutet, gegen ein Ergebnis zu wetten, also darauf zu setzen, dass etwas NICHT eintritt. Beim klassischen Sportwetten setzt du auf den Sieg eines Teams. Eine Lay-Wette auf dieses Team bedeutet, dass du darauf setzt, dass es verliert oder unentschieden spielt. Wettbörsen wie Betfair ermöglichen auf den meisten Märkten sowohl das Setzen auf als auch gegen Ergebnisse.
Wie Lay-Wetten funktionieren
Wenn du auf einer Wettbörse eine Auswahl „layest“, übernimmst du die Rolle des Buchmachers für dieses Ergebnis. Ein anderer Nutzer setzt darauf, du bist die Gegenseite. Verliert die Auswahl, kassierst du dessen Einsatz. Gewinnt sie, zahlst du seinen Gewinn aus. Der auszuzahlende Betrag ergibt sich aus den Quoten. Eine Lay-Wette bei einer Quote von 5,0 auf 10 € Einsatz bedeutet: Du gewinnst 10 €, wenn die Auswahl verliert, zahlst aber 40 €, wenn sie gewinnt.
Lay-Wetten im Casino
Beim Craps sind „Don’t Pass“ und „Don’t Come“ effektiv Lay-Wetten. Du setzt gegen den Shooter. Das Prinzip ist dasselbe: Du gewinnst, wenn die „normale“ Seite verliert. Abseits von Craps ist die reine Lay-Wette als Casino-Tischmechanik kaum verbreitet. Der Begriff ist am relevantesten im börsenbetriebenen Sportwetten-Bereich.